Hanfsamen

Hanf, auch Cannabis genannt, stellt wohl einer der ältesten, bekannten Nutz- und Zierpflanzen dar. Der erste Hanfsamen wurde im Jahre 8000 v. Chr. entdeckt. Man kann die Pflanze in vielen Bereichen anwenden. Zum einen kann man aus den Fasern der Pflanze, Textilien und Baumaterial herstellen. Aus den Blüten gewinnt man oft Arznei und das bekannte Genussmittel. Heutzutage wird Cannabis häufig als Futtermittel, Öl oder für andere technische Produkte verwendet.

Hanfsamen in der Geschichte

Den Ursprung der Hanfsamen findet man in Zentralasien. Doch schon seit vielen Jahrzehnten ist der Hanfsamen auf der ganzen Welt verbreitet. Man kann wohl sagen, das unter allen Samenarten, der Hanfsamen für den meisten Gesprächsstoff sorgt. Doch das liegt leider weniger an den Heilwirkungen der Pflanze, als an der berauschenden Wirkung. Diese wird oft kritisiert und sorgt für einige Diskussionen. Dabei gibt es so viele verschiedene Hanfsorten, die die verschiedensten Eigenschaften besitzen.

Es gibt drei bekannte Hanfarten, diese unterscheiden sich jedoch sehr voneinander. Als erstes gibt es den sogenannten Nutzhanf. Der Anbau dieses Hanfes war lange Zeit verboten, doch 1996 wurde das Verbot aufgehoben. Eine große Bedeutung hat auch der indische Hanf. Dies ist eine Unterart der berühmten Cannabis Sativa. Die letzte bekannte Hanfsorte, ist der Ruderalhanf. Diese Hanfsorte kann man besonders in Russland finden.

Nutzung der Hanfsamen

Hanfsamen sind vielseitig nutzbar. Zum Beispiel essen die Menschen in China sie. In Holland wird Cannabis legal zum Eigenverbrauch verkauft. In Griechenland nutzt man sie meist als Rohstoff für die Kleiderherstellung. Doch der Samen wird auch im Bereich Vogelfutter und Kosmetik immer bekannter und beliebter. Wichtig ist es, die Hanfsorte immer seinen eigenen Bedürfnisse und Verwendungszwecken anzupassen. Hier spielt der rauschbewirkende THC-Gehalt eine wichtige Rolle. Denn für Kleidung braucht man keinen THC-Gehalt, dieser ist nur für den Genuss gedacht.

Bei uns in Deutschland ist der Anbau von Hanf illegal und somit verboten. Dieses Gesetz besteht seid 1998. Die Hanfsamen unterscheiden sich nicht nur, durch die Sorte, sondern auch durch ihre Merkmale. So haben manche ein gefingertes Blatt und andere ein gelapptes Blatt. Einige sind hochwüchsig andere eher kleinwüchsig. Auch spät- und frühreif gibt es. Allein schon Unterschiede bei der Samengröße sind vorhanden. Es gibt jedoch auch Wechselwirkungen zwischen spezifischen Merkmalen, zum Beispiel zwischen der Farbe des Kelches und der der Blätter.