Seedbanks

Vor längerer Zeit konnte man die Seedbanks an den Finger abzählen und diese gab es auch nur in Holland. Im weitem Ausland gab es in der Schweiz eine ganz kleine Anzahl der Seedbanks und dazu in Kanada noch etwa fünf und die Schweiz folgte mit zwei Shops. Da aber der illegale Anbau von Hanf oder Cannabis immer beliebter wurde schoss die Seedbank wie Pilze aus dem Boden. Diese Aufzuchten breiteten sich sogar bis nach Spanien oder Afrika aus.

Seedbanks in Holland und Kanada

Aber die Hochburgen der Seedbanks sind und bleiben nach wie vor Holland und Kanada. Dort boomte der Handel mit den An- bzw. Aufzuchten und deren Zubehör. Daher kam es in sehr selten zu Schließungen dieser Shops, da die Nachfrage immer großer wurde. Obwohl es auch zu Schließungen von Produktionsstandorten kam, wurde der Samenhandel durch die Seedbanks so beliebt, dass ein Landesgrenzen übergreifend Handel zustande kam – trotz aller nationalen Verbote.

Es gibt momentan mehr als 100 Seedbanks, die Ihre Ware auf dem internationalen Hanf -und Cannabismarkt anbieten. Es dürfen aber dabei auch die Zahl der internetbasierten Wiederverkäufer nicht vergessen werden. Das Internet spielt dabei eine sehr große Rolle, denn so können die Seedbanks noch schneller, aussagekräftiger und diskreter ihre Samen anbieten und weltweit verkaufen.

Jeder, der sich dem Internet bedient, kann, egal in welchem Land die Ware angeboten wird, diese bequem aussuchen und kaufen. Die Käufer, in deren Land ein Kauf und Handel verboten ist nehmen aber auch ein Risiko auf sich. Denn eine Zollkontrolle kann dem allen schnell ein Schluss machen und die Sendung wird beschlagnahmt.